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das Projekt Das Zeltlager der Falken vom 27.-29.Juni 2014
Aus den Tönchen werden Falken
 
das Projektdatum 27.-29. Juni 2014
 
der Inhalt Aus den Tönchen werden Falken
  Trotz Gewitter und Regen waren sich alle Falken und Falkner einig: Das erste Songshine-Zeltlager war EINFACH NUR GENIAL!!!!!!
  
  Vom Freitag, 27. bis Sonntag, 29. Juli waren die Tönchen mit Betreuern auf den Zeltplatz „Königswald“ in Mömlingen gefahren um dort das „Lager der Falken“ aufzuschlagen.

Bereits Donnerstagsabends wurden die Zelte von fleißigen Eltern und Tönchen aufgebaut. Dass die WM – sprich das Spiel der Deutschen – nicht zu kurz kam, war kurzerhand ein großer Flachbildschirm und eine Satellitenschüssel aufgebaut worden. Nicht nur die Tatsache, dass die deutsche Mannschaft gewann, war verantwortlich für die gute Stimmung sondern auch die Vorfreude auf das Kommende. Die ersten (einsamen) vier Nachtwachenden, die zum Schutz der Zelte in der Dunkelheit am Lagerfeuer zurückblieben, schlemmten sich mit Steaks, Maiskolben und zum guten Abschluss mit einem Schoko-Fondue bis in die Morgenstunden.
Obwohl das Aufbauteam freitags früh auf den Beinen war, wurde die Zeit für Einkäufe, Küchenaufbau und weitere Vorbereitungen ziemlich knapp. Um 16 Uhr trudelten die ersten Kinder ein und bezogen ihre Zelte, die sie mit selbstgemalten Flaggen schmückten. Auch eine große Lagerflagge wurde gestaltet und feierlich gehisst. Um 18 Uhr gab es das erste gemeinsame Abendessen, gekocht von unserem Küchenchef, Allrounder und „Ehren-Falkner“ Torsten Roth. Die Tischformation im Kreis, um das imaginäre Lagerfeuer in der Mitte (a la Asterix und Obelix) erleichterte die Auswahl der Tischreihenfolge bei der Essensausgabe: Eine Flasche wurde gedreht.

Die anschließenden Spiele standen ganz im Zeichen der Falken („Jeunesse“, „Interessant“, „Inara“). Als es, viel zu schnell, dunkel wurde, saßen alle um das Lagerfeuer und es wurde aus den Liederbüchern der KJG gesungen. Marcel und Jonas, von der Tönchenband, spielten Gitarre und Cajon dazu. Als Abschluss wurden vor dem „Zu-Zelt-Gehen“ mit Leuchtstäbchen die Wünsche jedes Kindes für das Musical gesammelt und aktiviert. Die Kinder wären im Anschluss alle brav ins Zelt gegangen, wäre da nicht ein Gewitter aufgezogen und hätte uns zu Evakuierungs- und Zeltabdichtungsaktionen gezwungen. Die Nachtwachen, deren Planung so viel Zeit in Anspruch genommen hatte fielen aus, da wir bei den Sturzbächen, die das Lager verließen nicht mit einem Überfall rechneten.
Pustekuchen! Als Madame Jeunesse (im neuen Kindermusical die gemeingefährliche und böse Kosmetikkonzern-Besitzerin) am nächsten Morgen alle mit der „BLG“ (Brutal laute Glocke) weckte, war die Lagerflagge verschwunden und es wurde sofort der selbstverständlich ahnungslose Chorleiter Oliver Zahn verdächtigt, etwas damit zu tun zu haben. Da man mit leerem Magen nicht auf Flaggenpirsch gehen sollte wurde erst einmal reichhaltig gefrühstückt. Bei den anschließenden Workshops geriet der Verlust der Fahne zunächst in Vergessenheit. Bei Mme Jeunesse konnte man, passend zu ihrer Firmenphilosophie Kosmetikprodukte herstellen, Carlo Seitz trainierte die zukünftigen Falken im Bogenschießen und gebastelt wurde selbstverständlich auch: Rasseln, Freundschaftsbänder und Falkenketten. Während des gesamten Zeltlagers unterstützten die Kinder, in vier Gruppen aufgeteilt, die Betreuer bei deren Arbeit: Paluas Team half in der Küche, Talims Jäger sammelten Holz für die Feuerstellen, Babus Handwerker sorgten für Ordung auf dem Zeltplatz und Naikos Kundschafter dokumentierten die eine oder andere Aktion. Wer jetzt wissen möchte, wer Palua, Talim, Naiko und Babu sind, kann dies auf folgender Homepage nachlesen: www.insel-der-falken.de
Plötzlich tauchte ein Erpresserbrief auf: Wenn alle Anwesenden rückwärts, singend und sich an den Händen haltend im Kreis um das Lagerfeuer tanzten, gäbe es einen Hinweis auf das Versteck der Lagerflagge. Gelesen, getan, dokumentiert!
  
  Noch vor dem Abendessen flatterte die Flagge wieder im Wind. Zum krönenden Abschluss des Tages gab es eine Nachtwanderung. Im dunklen Wald trafen wir auf verschiedene, mehr oder weniger gruselige Gestalten, die aus ihrem Leben erzählten und uns schließlich zurück zum Lager begleiteten. Alle Tönchen hatten bei dieser Nachtwanderung ihren Mut bewiesen und konnten somit, mit Umhängen der Falkenketten, feierlich in den Kreis der Falken aufgenommen werden. Ab jetzt sind die Kinder die Falken und die Betreuer die Falkner. Gemütlich ließen wir den Abend (eigentlich die Nacht) bei Apfelchai und strömendem Regen am überdachten Lagerfeuer ausklingen.

Der nächste Vormittag wurde für die Vorbereitung der Grillfeier mit Songshine und den Eltern genutzt. Es strömte Regen und Eltern auf den Zeltplatz. In gemütlicher Runde ließ man sich Leckeres vom Grill und die vielen mitgebrachten Salate schmecken.

Viel zu schnell ging es an den Abbau der Zelte und das große Verabschieden. Während des Zeltlagers ist die Gruppe zu einer tollen Gemeinschaft zusammengewachsen. Gemeinsam werden nun alle, Falken und Falkner motiviert in die nächsten Proben für das Kindermusical starten. Die „Insel der Falken“ wird vom 8.-10. Mai 2015 in der Bachgauhalle uraufgeführt.
  
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