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das Projekt Lauf Songshine, lauf, Songshine, lauf, lauf...
Bericht vom Wandertag
 
das Projektdatum 13. Juni 2004
 
der Inhalt Bericht vom Songshine-Wandertag am 13.Juni 2004
  Ohne den berühmten Jäger, der längs dem Weiher ging, setzten sich am Sonntag um kurz nach zehn, die abenteuerlustigsten und wagemutigsten „Songshiner“ in Bewegung! Das Ziel ihrer Marathonstrecke kannten nur wenige Eingeweihte. Genau aus diesem Grunde war die Zahl der Mitläufer recht groß; sie konnten ja nicht ahnen... aber dazu kommen wir später!
  Wie gesagt, voller Motivation und gut gelaunt ging es bei schönem Wetter mit dick gepackten Rucksäcken, viel Proviant und einem „Bollerwagen“ erst einmal Richtung Ploimer Schützenhaus. Schon auf der ersten Steigung wurde auch dem letzten klar: „das wird kein Zuckerschlecken“. Im Rhythmus der „Drill-Instructors“ und mit einem noch fröhlichen „Hallali“ auf den Lippen wurde die Truppe gnadenlos vorwärts getrieben.
Vor lauter Furcht und vertrieben durch den mehrstimmigen Jagdgesang verließen Rehe und Hirsche fluchtartig den Ploimer Wald.
  Das vorausstürmende, junge Jägerblut zog die restliche Jagdgesellschaft hinter sich her.
Vorbei am Zelterhof und Richtung „Hardt“ oder hinzulande auch Hoard genannt, pirschten die Abenteurer durchs immer dichter werdende Unterholz! Für den Lenker des Bollerwagens wurde das durchdringen des Dickichts immer schwieriger! Durch das ständige Gerüttel und Geschüttel verlor der Wagen immer mehr Einzelteile.
  Plötzlich überraschte uns ein überraschender Wolkenbruch! Dabei hatte man doch im Wetterbericht von trockenem Wetter gesprochen. Die Überraschung war deshalb sehr groß! Oh – das waren ja jetzt gleich drei Überraschungen auf einmal – das geht nun wirklich nicht!
Aufgrund von ungeeignetem Schuhwerk mussten bereits nach der halbe Strecke die ersten Blasen behandelt werden. Dazu bot sich als Unterschlupf ein, wahrscheinlich von Spessarträubern oder Wilderern verlassenes, einsames Waldhaus an.
  Die Stimmung hielt – wie auch der Regen – weiter an! Strammen Schrittes ging es alsbald wieder vorwärts. Lauf Songshine, lauf, Songshine lauf.
Um die größte Notdurft zu verrichten, machte man einen kurzen Zwischenstopp in der „Hardt“. Das Ziel war nun sichtbar vor Augen; allerdings noch in weiter Ferne! Hier dämmerte nun auch dem letzten Jägersmann – oder frau, dass dies kein Spaziergang war.
Aber – wie das bei Songshine so üblich ist – ließ man sich nicht durch noch so widrige Umstände vom Erreichen des geplanten Zieles – des Obernburger Waldhauses – abhalten.
Endlich! Als Belohnung winkte den glücklichen Waldläufern nach Überschreiten der Ziellinie ein reichgedecktes, schmackhaftes Jägermahl. Dem Team des Waldhaus-Vereins sei an dieser Stelle herzlich gedankt!
  Die Strapazen hatten sich gelohnt und selbst der Bollerwagen – samt Fahrer hatten durchgehalten!
Mit fröhlichem Jagdgesang ließ man nun den schönen, erlebnisreichen – wenn auch anstrengenden – Tag ausklingen.
Und so hallte es noch lange durch die Obernburger Wälder:
„Lauf Songshine, lauf, Songshine, lauf lauf lauf“.