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das Projekt Immer wieder geht die Sonne auf
Songshine zeigt, dass auch das religiöse Thema "Die Schöpfung" NICHT uninteressant und langweilig sein muss!
 
das Projektdatum 7.11 & 13.11.1999
 
der Inhalt Songshine ist ein junger, lebhafter und lustiger Haufen. Dennoch fürchten wir uns nicht vor ernsten Themen. Den Beweis lieferten wir mit dem Kirchenkonzert "Immer wieder geht die Sonne auf". Premiere feierte dieser Auftritt am 07.11.1999 in der Kirche St. Luzia in Pflaumheim und ein zweites mal waren die Lieder am 13.11.1999 in der Gemeinde St. Rochus in Volkersbrunn zu hören. In Zusammenarbeit mit der Musikgruppe "Pulsschlag" und den Film- und Fotofreunden Pflaumheim präsentierte unser Chor ein Konzert daß dem Zuhörer die biblische Schöpfungsgeschichte nach Genesis näher bringen sollte. Kein leichtes Thema und so wurden die Pläne eines "kleinen Konzertes" von den Verantwortlichen
mal wieder über Bord geworfen.
  Der Chor selbst war in Schwarz gekleidet und blieb dadurch gewollt im Hintergrund. Die Lieder sollten in Kombination mit den Bilder für sich selbst sprechen und wirken. Lediglich die 4 Erzengel, die als Erzähler durch das Konzert führten, trugen lange, bunte Gewänder. Gabriel, Uriel, Raphael und Michael berichteten abwechselnd und mit der eigenen charakteristischen Darstellung von dem großen Wunder, daß Gott in nur 7 Tagen vollbracht hatte. Dem Wunder der Schöpfung.
  Der erste Akt, berichtete von der Welt wie sie vorher war. Leer, trostlos und Dunkel. Einfach Nichts. (Solo Ignaz Aulbach).Gott schuf Tag und Nacht und aus dem Nichts wurde Himmel und Erde. Die Hoffnung der Erzengel auf eine schöne neu Welt wurde immer größer wie Gabriel in dem Lied "Totale Finsternis" berichtete.
  Mit dem 2. Tag trennte Gott das Wasser in Regen, Wolken und Meer und die Elemente Feuer, Wasser und Luft ließen im dritten Akt unter großem Getöse die Kontinente entstehen. Sehr eindrucksvoll konnte man dieses Naturereignis dann auch auf der Leinwand beobachten: reißende Flüsse und brodelnde Lavaströme taten sich auf.
  Soweit - so gut. Doch irgendwie fehlte da etwas Farbe auf der Erde. Pflanzen! Die ließ Gott als nächstes in den schönsten Farben und Formen wachsen. An dieser Stelle wagten die Erzengel dann den Sprung in die Gegenwart und erinnerten kritisch an die mutwillige Umweltverschmutzung und ihre Folgen.
Damit war der 3. Tag der Schöpfung abgeschlossen und Gott konnte sich beruhigt an die Fortsetzung machen. Es fehlte ja schließlich noch so vieles.
z. B. die Sonne die am nächsten Tag das aller erste mal erstrahlte und die ersten Sterne die seit dem Nachts vom Himmel auf die Erde herunter scheinen als Zeichen für Gottes Gegenwart immer und überall stehen sollen.
  Nun fehlte der Erde natürlich noch die Lebewesen die sie bevölkern sollten. Vögel und Insekten, die den Himmel bewohnten und auch die Fische und Reptilien die im Wasser lebten.
Der 5. Tag ging zu Ende.
  Am 6. Tag erschuf Gott die Tiere an Land: Eichhörnchen und Rehe, Pferde und Dachse, Lustige Zebras und große Elefanten. Und alle dankten ihm für ihr Leben mit dem beeindruckenden 8-stimmigen Chorlied "Der Ewige Gott" aus König der Löwen.
  Und zum Abschluß, sozusagen als Krönung seiner Schöpfung, erschuf Gott den Menschen nach seinem eigenen Abbild. Er vertraute ihm die Erde mit all ihrem Leben an und bat ihn, immer achtsam und behutsam mit seiner Schöpfung umzugehen.
Etwas, daß der Mensch leider auch öfters mal vergiß wie das Lied "Das Buch" von den Phudys zeigt. Dieses Buch, das irgendwann einmal in einer Bibliothek stehen wird und von dem Untergang des Planeten Erde erzählt. Ein Buch, daß nur durch das Denken und Handeln der Menschen vielleicht niemals geschrieben wird.
  
  
  
 
Infos zum Artikel der Artikel wurde am 07.11.1999 von Julia Schlett geschrieben