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das Projekt Danceworkshop am 15. Juni 02 in der TV Halle am Welzbach
Zusammen mit Musicaldarstellerin und Choreographin Sanne Stenger-Neeb
 
das Projektdatum 15. Juni 2002
 
der Inhalt Ankunft in Großostheim, 90 % Luftfeuchtigkeit: die Frisur sitzt - Drei Wetter Taft! Unbeeindruckt standen wir da, die ca. 40 Teilnehmer des ersten Jazz- und Musicaldance - BASICS - Workshop. Nicht einmal das drückend schwüle Wetter brachte uns (und unsere Frisur) von unserem Vorhaben ab. Was sollte ja auch groß auf uns zukommen? Ein bißchen Tanzen und durch die Halle hüpfen? Da kommen doch so gestandene Leute wie wir noch nicht einmal ins Schwitzen! Wir sollten eines besseren belehrt werden...
  14:00 Uhr:
In einer kurzen Begrüßung stellte uns Christoph Weber - unser Vereins Vorstand - den Workshop mit Sanne Stenger-Neeb noch einmal vor, um sich dann postwendend - gefolgt von unserem Chorleiter - aus dem Staub zu machen (Drückeberger!). Zurück blieb nur ein einziger Mann in Mitten dieses „Weiberhaufens„, (dem an dieser Stelle meine ganz Hochachtung gilt!)
  14:15 Uhr:
Motiviert, optimistisch und zu allem bereit stürzten wir uns in die Aufwärmübungen. Hier ein bißchen dehnen, da etwas in die Knie gehen, Arme nach oben und in die andere Richtung. Na, wenn das so weiter geht, null Problem für unsere Sportskanonen. Auch das war nur der Anfang...
  14:30 Uhr:
Von vorne drang der Satz zu mir: „Das wichtigste, was ihr heute lernen müßt, sind synchrone Bewegungen und das richtige Zählen„. Vereinzelt Grinsen innerhalb der Gruppe. „Richtiges Zählen„? Na für wen hält sie uns denn?
  Der Ehrgeiz wuchs und innerhalb kürzester Zeit und unter viel schweißtreibendem Üben war sie komplett: die erste Choreographie zu den heißen Rhythmen von Ricky und Co. Jetzt mußte man sich die einzelnen Tanzschritte und Armbewegungen nur noch bis zur nächsten Wiederholung merken können... Ein wahrhaft schwieriges Unterfangen! Da wurden die Bewegungen zueinander getanzt, dann änderte sich die Musik und vor allem: das Tempo wurde schneller! „Wie war das noch gleich mit den Füßen?„ „Wann muß der Arm nach oben?„ „Eben konnte ich’s doch noch„. Es wurde geschwitzt und getanzt, was die Beine hergaben!
  Letztlich läßt sich sagen, dass jeder Teilnehmer die Choreographie mindestens einmal unbeschadet mitgetanz hat und somit jeder mit seinem ganz persönlichen Erfolgserlebnis, strahlendem Gesicht und mindestens einem Liter Wasser im Bauch nach Hause ging. Da Drei-Wetter-Taft angesichts unseres katastrophalen Aussehens als Sponsor für den nächsten Workshop wegfällt, werden wir uns wohl besser an die Getränke-Industrie wenden und uns hoffentlich beim nächsten Workshop alle gesund und motiviert wiedersehen.
  Besonders gefreut hat es uns, dass auch so viele „Nicht„-Songshiner dabei waren und wer jetzt noch neugierig geworden ist auf diesen einzigartigen Workshop, der ist beim nächsten Mal herzlich willkommen.
 
Infos zum Artikel der Artikel wurde am 2002-06-16 von Katrin Schlett geschrieben