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das Projekt Ausflug Bad Salzgitter
Ein Songshine-Wochenende ohne Auftritte und ohne Proben
 
das Projektdatum Oktober 2000
 
der Inhalt Ein Songshine-Wochenende ohne Auftritt? Ohne Proben? Einfach nur, um Spaß zu haben? Im Oktober 2000 sollte dies Wirklichkeit werden. Um nochmal tief Luft zu holen vor dem megastressigen Jubiläumsjahr "5 Jahre Songshine" fuhren wir nach Bad Salzgitter (oder auch Salzgitter Bad oder auch Gittersalzbad?). Wir hausten in schnuckligen 6-Betten-Häsern in einer Ferienanlage. Da war natürlich schon klar, daß die zwei Übernachtungen hier wohl sehr schlafarm werden würden. Nichtzuletzt weil irgendjemand aus dem Chor UNSER trautes Häuschen kurzerhand zur Partyhütte erklärte. Irgendwie scheine ich sowas immer anzuziehen...
  Naja, wie dem auch sei. Jedenfalls war der ein oder andere Songshiner ziemlich müde als am Samstag morgen nach ausgiebigem Frühstück der Bus in Richtung "Heide-Park" losfuhr. Doch bald hatte der Freizeitpark (meiner Meinung nach einer der besten Parks Deutschlands!) uns alle in seinen Bann gezogen. Zwischen Achterbahnfahrten, freiem Fall, Wildwasserspektakeln trafen wir uns zwischendrin immer wieder, um ein paar kleine lustige Filmchen für den Vorspann für unser geplantes Musical zu drehen. Deshalb hatten wir auch unser Kamerakind Berthold von den FFF dabei! Diese Späße wurden nur noch von unsrem Brunni getoppt, der – auch wenn er es heftig bestritt – genauso aussieht wie WUMBO, das Maskottchen des Heide-Parks. Von nun an mußte er sich monatelang mit dem neuentdeckten Spitznamen herumplagen.
  Abends zurück in der Ferienanlage wurde kurzerhand erneut unser Haus zur Party-Hütte erklärt. Da wir ja nun nicht schlafen konnten, mußten wir halt "notgedrungen" bis in die Puppen mitfeiern.
Am nächsten Morgen, nachdem wir unsere 7 Sachen gepackt hatten, verließen wir Bad Salzgitter. Doch damit war unser Wochenendtrip noch nicht vorbei. Wir machten nämlich noch Station an einer Sommerrodelbahn. Das war natürlich dann das Abschluß-i-Tüpfelchen. Voller Vorfreude auf eine rasante Sommerrodelfahrt stieg ich in die Loipe. Die ersten 200m raste ich los wie ein geölter Blitz (Greased Lightning läßt grüßen!). Doch danach wurde ich jäh ausgebremst von der – ich möchte sie mal "Person" nennen – die vor mir fuhr. Sie hatte wohl gedacht auf einer Kaffeefahrt zu sein und kroch im Schneckentempo vor mir so langsam her, daß ich wahrscheinlich schneller unten im Tal gewesen wäre, wenn ich runtergelaufen wäre. Als wir endlich doch am Ziel angelangt waren – es hatte sich inzwischen ein Stau von mindestens 30 Rodeln gebildet – hieß es natürlich, daß für eine weitere Abfahrt keine Zeit mehr sei. Als der Bus dann wieder Richtung Heimat fuhr, fiel mei Blick auf unseren Wumbo und mein Ärger war verflogen. Lächelnd dachte ich: "Was für ein geiles Wochenende..."
 
Infos zum Artikel der Artikel wurde am 15.01.2007 von Daniel Zahn geschrieben