vorheriges Projekt    nächstes Projekt 

das Projekt Spontane Hilfe für den kranken Leander
Songshine organisiert das Benefizkonzert "Hilfe für Leander"
 
das Projektdatum 25. Mai 2003
 
der Inhalt In der Bauchgauhalle sangen, musizierten, tanzten und turnten Gruppen und Solisten
  Großostheim. >>Spontan war das Schlagwort des Abends. Spontan organisierte Oliver Zahn von Songshine ein Benefizkonzert, um dem Leukämie-kranken Leander zu helfen, spontan sagten Solisten, Gesangs- und Tanzgruppen zu. Spontan stellte die Gemeinde die Bachgauhalle zur Verfügung. Spontan strömten die Besucher und jubelten über einen exzellent gelungenen musikalischen Abend.
  Er kann durchaus als Auftakt zur Jubelwoche >>25 Jahre Großgemeinde<< mit dem Höhepunkt >>Marktfest<< am kommenden Wochenende gelten, denn die jungen Pflaumheimer zeigten, was sie drauf hatten. Oliver Zahn mit seinem Songshine-Chor, der nun schon einige musikalische Ableger hervorbrachte, hat aus Pflaumheim ein musikalisches Dorf gemacht und jedem jungen Bürger beigebracht, dass er singen kann. Darauf sind natürlich die Alten stolz und so klappt ein spontanes hochkarätiges Konzert nur in einer intakten Gemeinschaft. "Das schafft nur Pflaumheim in so kurzer Zeit", stellte neidlos ein Großostheimer fest.
  Da gibt es den konzertanten Ableger Twelve Attack mit seinen Sängern Verena Raab und Henry Klug, der – gerade neu aus der Taufe gehoben – schon ein erstaunliches musikalisches Repertoire in Rock und Pop auf die Beine stellte. Die Zuhörer waren begeistert. Das schmale Persönchen Verena mit der mächtigen Stimme war quasi im Dauereinsatz, sang sie doch auch beim Chor mit. Da ging es bei den Liedern der Bee Gees relativ soft zu. >>Night Fever<<, >>How Deep Is Your Love<< waren für die Stimme die reinste Erholung gegenüber dem Titelsong >>Out Here On My Own<< des Kinofilms >>Fame<<. Die Dance Group der Songshine präsentierte sich als >>Sexy Ladies<<, sehr zur Freude von Moderator Matthias Wolf, der ebenso spontan wie souverän durch das Programm führte.
  Die auswärtigen Highlights aus Aschaffenburg kamen erst nach der Pause. Da brillierten besonders John Beton & the Holeblocks – eine A-cappella-Gruppe der besonderen Art und keineswegs ein Verschnitt der Comedian Harmonists. Mit selbst gebastelten, pointiert vorgetragenen Balladen rissen sie das bereits stimmungsgeladene Publikum zu Beifallsstürmen hin, obwohl sie ihren fünften Holeblock in Rosenheim zurückgelassen hatten und spontan improvisieren mussten.
  Jutta Kögler und Sanne Stenger-Neeb trainierten die Stimmen und das tänzerische Vermögen der Songshine – besonders beim Musical >>Ein Schrank vor unserer Zeit<<. Beide unterhalten entsprechende private Schulen in Aschaffenburg. Auch sie machten spontan mit. Das Duett >>You`ve Got A Friend<< konnte dabei durchaus als Motto des Abends gelten.
  Ein besonderes Leckerli zauberte man mit Dennis Quinn aus Pflaumheims Hinterzimmern. Bisher sang er, so Matthias Wolf, nur im stillen Kämmerchen. Aber dafür hatte er schon einen großen Anhang, vor allem weibliche Fans, zu seinem ersten öffentlichen Auftritt mitgebracht. Sie jubelten beim >>Country Roll<< und besonders bei >>Angel<<, das er als Zugabe noch einmal singen durfte. Viel proben konnten auch die anderen Interpreten nicht, denn es war eben alles spontan.
  Die >>Saxophonia<< aus Wenigumstadt bereicherten das Programm um eine klassische Komponente: Romantisch ging die Sonne in der >>Morgenstunde<< von Edvard Grieg auf. Als Kontrapunkt setzten sie den Jazz mit Duke Ellingtons >>Satin Doll<<. Sie begleiteten Anna Müller als Sopranistin beim Lied aus dem Musical >>Elisabeth<< - >>Ich gehör nur mir<<.
  Die Akrobatikgruppe Energy des Turnvereins wirbelte durch die Luft – auch hier musste spontan eine Turnerin ersetzt werden. Die junge Mädchen-Tanzgruppe Tessas überzeugte mit ihren Tänzen zu Liedern von No Angels, Bee Gees und Britney Spears. Und wie im Musical >>Ein Schrank vor unserer Zeit<< war Christian Brunn vom >>Hurra Ploume Club<< wieder Elvis Presley. Da tobte des Publikum – und es wurde dieses Mal keine schwarze Fahne als Zeichen der Trauer um den Verlust der Selbstständigkeit vor 25 Jahren auf Halbmast gehisst. Statt dessen flog zur Freude ein schwarzer BH auf die Bühne.
Die Typisierung für die Knochenmarkspende erfolgt am 29. Juni ab 10 Uhr im Pflaumheimer Ambrosiushaus.

bh